Forschung und Entwicklung

Die Diagnose einer Lernstörung (Dyslexie, Dysorthografie, Dyskalkulie) ist nicht immer einfach. Das wissen wir genauso gut wie die Schüler*innen, die darunter leiden, ihre Familien und ihre Lehrkräfte.

In einem Kontext wie dem des Großherzogtums Luxemburg ist es besonders schwierig: mehrsprachig und multikulturell. Da es außerdem nur wenige standardisierte Tests gibt, die auf diesen spezifischen Kontext zugeschnitten sind, ist die Aufgabe noch schwieriger.

Das CDA beteiligt sich daher aktiv an der Forschung zu diesem Thema. Gemeinsam mit der Universität Luxemburg hatten wir ein ehrgeiziges Projekt ins Leben gerufen, dessen Ziel die Entwicklung neuer Tests, die Anpassung an den luxemburgischen Kontext und die Standardisierung international anerkannter Tests war.

Das erste Ergebnis dieses Projekts ist ein Referenzhandbuch, in dem die aktuelle Situation der in den Grundschulregionen verwendeten standardisierten Tests analysiert wird und das darauf abzielt, den Fachleuten vor Ort (Psychologen, Pädagogen, Logopäden, Psychomotoriker) ihre Anwendung zu erleichtern. Der Referenzleitfaden enthält auch praktischere Kapitel, die in Zusammenarbeit mit Fachleuten des CDA verfasst wurden und eine ganze Reihe von Fördermaßnahmen für Schüler aufgreifen.

Laden Sie den Leitfaden “Lernstörungen im multilingualen Kontext: Diagnose und Hilfestellung” herunter.

Dank der aus dieser Analyse gezogenen Schlussfolgerungen begann die zweite Phase unserer Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg: Im April 2025 wurden die standardisierten Tests LuxLeseTest und LuxMatheTest vorgestellt.

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Myriam Bamberg

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