Bevor uns eine Schülerakte erreicht, wurden in der Regel bereits viele Anstrengungen auf lokaler (Schule) und regionaler (Regional- oder Oberstufendirektion) Ebene unternommen, um der betroffenen Person zu helfen. Der Lehrplan wurde differenziert angegangen, es gab in bestimmten Fächern Unterstützung, es wurde trainiert und Nachhilfe in Anspruch genommen. An diesem Punkt können sich Frustrationen ansammeln — sowohl bei dem*der Schüler*in als auch bei der Familie und den Fachkräften vor Ort.
Wenn wir feststellen, dass der Lernrückstand durch diese Form der Betreuung nicht aufgeholt werden kann, schlagen wir Anpassungen vor, die es ermöglichen, dem Unterricht entsprechend den spezifischen Bedürfnissen zu folgen. Die Anpassungen können verschiedene Formen annehmen:
- Anpassung der Arbeitsumgebung,
- Mehr Zeit für Übungen, Hausaufgaben und Tests,
- Anpassung der Arbeitsblätter,
- Bereitstellung eines technologischen Hilfsmittels (iPad, Laptop, Taschenrechner usw.).
Bevor eine dieser Anpassungen in der Klasse umgesetzt werden kann, werden sie von unseren Mitarbeitern in Einzelgesprächen mit dem*der Schüler*in getestet und bewertet. Anschließend erfolgt die Implementierung in der Klasse in enger Zusammenarbeit mit der Lehrkraft und dem Lehrerteam. Eine Beratung der Eltern ist ebenfalls vorgesehen, um die regelmäßige und angemessene Nutzung zu Hause zu ermöglichen.



